Einsatz vom 05.03.2010  
Datum/Uhrzeit 05.03.2010, 16:25 - 22:00 Uhr
Einsatz Scheunenbrand in Ramsberg
Alarmierung Melderschleife 179 (Sammelruf)
Eingesetzte Kräfte / Fahrzeuge eigene fremde
27 Feuerwehrleute
Einsatzleitwagen
Mehrzweckfahrzeug
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug
Tanklöschfahrzeug
Drehleiter
Rüstwagen
Tragkraftspritzenfahrzeug
FF Ramsberg, FF Veitserlbach, FF St. Veit, FF Thannhausen, FF Dorsbrunn, FF Mischelbach, FF Mannholz, FF Gunzenhausen
Kreisbrandrat
Kreisbrandinspektor
Notfallseelsorger
Örtliche Einsatzleitung
Rettungsdienst
Polizeiinspektion Weißenburg
Kriminaldauerdienst Mittelfranken
Wasserwerk
Einsatzbericht

Die Feuerwehr Pleinfeld wurde mit Alarmstichwort “Scheunenbrand in Ramsberg, Obere Dorfstraße“ alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Scheune und deren Anbauten bereits in Vollbrand. Die Ramsberger Wehr schützte sofort unter schwerem Atemschutz das Wohnhaus. Die Pleinfelder Wehr übernahm von der Vorderseite aus die Brandbekämpfung mit der Drehleiter über das Wendestrahlrohr. Mit mehreren Atemschutztrupps wurde ein unbewohntes Wohnhaus, das ebenfalls unmittelbar an die Scheune angebaut war, und eine dahinter liegende Scheune geschütz. Eine zweite Drehleiter der Feuerwehr Gunzenhausen wurde ebenfalls nachalamiert, um dem Brand von der Gebäuderückseite zu Leibe zu rücken. Zur Wasserversorgung der Drehleiter Gunzenhausen wurde eine B-Leitungen vom Großen Brombachsee zur Brandstelle gelegt. Eine zweite B-Leitung wurde vom See zur Rückseite des Gebäudes verlegt, um die unmittelbar angebaute Scheune zu schützen und die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz aufrecht zu erhalten.

Bereits ca. 1 Stunde nach der Alarmierung war das Feuer unter Kontrolle. Durch das beherzte Eingrifen konnten sowohl am Wohnhaus als auch an dem unbewohnte Haus sowie der dahinterliegende Scheune Schäden verhindert werden. Die Scheune sowie deren Anbauten jedoch wurden ein Raub der Flammen.

Ab ca. 19:00 Uhr rückten die ersten Wehren bereits wieder ab.

Erschwert wurden die Löscharbeiten in den Schläuchen sowie auf der Straße sofort gefrierende Wasser. Auch die enorme Rauchentwicklung machte den Einsatzkräften zu schaffen.

Die Feuerwehr Ramsberg übernahm die Brandwache, die mindestens bis Samstag andauern wird.

(Einsatzbericht von Uwe Groß)

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Zeitungsbericht

Scheune niedergebrannt - Hoher Sachschaden

  WEISSENBURG - Heute Nachmittag (05.03.2010) brannte in der Gemeinde Ramsberg (Lkrs. Weißenburg/Gunzenhausen) eine Scheune nieder. Die Kriminalpolizei in Ansbach hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer kurz nach 16:00 Uhr aus. Zunächst war die Freiwillige Feuerwehr Ramsberg im Einsatz. Sehr schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Vollbrand handelte. Deshalb mussten weitere Wehren der Umgebung nachalarmiert werden. Insgesamt bekämpften ca. 100 Wehrmänner die Flammen. Ihnen gelang es trotz intensiven Einsatzes nicht, die ca. 100 m² große Scheune zu retten. Sie brannte bis auf die Grundmauern nieder. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 100.000,--Euro.

Ein junger Feuerwehrkamerad wurde bei den Löscharbeiten durch einen herabstürzenden Dachziegel verletzt. Er wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Ein angebauter Hühnerstall wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, Tiere wurden nach ersten Meldungen aber nicht getötet. Ein Wohnhaus in unmittelbarer Nähe blieb unversehrt.

Auf Grund Wassermangels vor Ort mussten die Feuerwehrkräfte eine ca. 300 Meter lange Schlauchleitung vom Brombachsee zur Brandstelle aufbauen. Dies gelang sehr schnell, so dass die Löscharbeiten sehr zügig durchgeführt werden konnten.

Die Brandursache ist zurzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen vor Ort durch die Brandfahnder der Kripo Ansbach dauern an.

(Pressemeldung des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 05.03.2010, abgerufen unter http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/news/presse/aktuell/index.html/111515 am 06.03.2010, 12:30 Uhr)


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