Einsatz vom 29.12.2010  
Datum/Uhrzeit 29.12.2010, 19:25 - 20:30 Uhr
Einsatz Zimmerbrand in der Bürgermeister-Fichtner-Straße
Alarmierung Melderschleife 179 (Sammelruf)
Eingesetzte Kräfte / Fahrzeuge eigene fremde
24 Feuerwehrleute
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug
Tanklöschfahrzeug
Drehleiter
Polizei
Rettungsdienst
Einsatzbericht

Glück im Unglück hatte die Bewohnerin eines Hauses in der Bürgermeister-Fichtner-Straße in Pleinfeld. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Wohnzimmer ihrer Mietwohnung in Brand.

Ein aufmerksamer Nachbar war auf den Qualm und die Hitze aufmerksam geworden und hatte die Wohnungstüre aufgebrochen. Nach einem ersten Löschversuch konnten sich die noch in der Wohnung aufhältige Bewohnerin und der Helfer ins Freie retten, bevor die verständigte Wehr aus Pleinfeld die Löscharbeiten aufnahm.

Die Einsatzkräfte löschten die Flammen vollständig ab, überprüften die umliegende Wohnungen auf verborgene Brandherde, räumten den Brandschutz ab und entlüfteten das Haus.

Die Geschädigte, die durch den Rettungsdienst wegen einer Rauchvergiftung versorgt werden musste, wird in der nächsten Zeit anderweitig unterkommen müssen. Neben dem Brandraum wurde nämlich auch die restliche Wohnung durch Russ und Hitze erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

(Einsatzbericht von Frank Heller)

Bilder
Zeitungsbericht

Kamin und Baum brannten

  PLEINFELD - Glück im Unglück hatte eine Pleinfelderin noch im alten Jahr: Sie wurde bei einem Brand in ihrem Wohnzimmer glücklicherweise nur leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden in der Mietswohnung beziffert die Polizei auf mehrere tausend Euro. Die Frau hatte einen an der Wohnzimmerwand montierten Ethanolkamin angezündet und plötzlich einen Knall vernommen. Als die 72-Jährige nachsah, stand der Weihnachtsbaum aus Plastik in Flammen. Ein Löschversuch durch die Mieterin konnte die Flammen jedoch nicht eindämmen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte den Qualm bemerkt und brach die Wohnungstüre auf. Er brachte die Frau ins Freie, während seine Frau die Feuerwehr alarmierte. Die zwei Dutzend Wehrmänner, die mit drei Fahrzeugen zum Brandort in der Bürgermeister-Fichtner-Straße angerückt waren, hatten das Feuer rasch unter Kontrolle und entlüfteten das verrauchte Wohnhaus. Der Rettungsdienst des BRK behandelte die Mieterin, die eine Rauchvergiftung erlitt. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach übernahm die Ermittlungen bezüglich der Brandursache. Der Grund für das Übergreifen des Kaminfeuers konnte nach Angaben der Polizei bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt werden. Es gibt jedoch bislang keinerlei Anhaltspunkte für einen Handhabungsfehler beim Betrieb des schornsteinlosen Ethanolkamins.

(aus dem Weißenburger Tagblatt vom 31.12.2010/01.01.2011, Lokalteil S. 17)


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